Man sieht die Schaltungstopologie, typische Operationsverstärker (OPA2355, OPA3355) und
ihre Beschaltung. Auch Bufferkapazitäten für die Stabilisierung der Spannung der
Bauelemente sind vorhanden. Auf der Platine werden im Aufdruck Signalnamen und
Bauteilbezeichnungen (IC200A) dargestellt. Man sieht auch Testpunkte für den Platinentest.
Sind die Operationsverstärker Rail-to-rail?
Man sieht die Kapazitäten zur Bufferung/Stabilisierung der Spannungsversorgung (22 uF, 0.1 uF).
Der Schaltplan des folgende ADC (ADS5204) wird hier weggelassen.
Analog Scope channels 1 and 2
Input:
VINAC_1, VINAC2: AC input
VINDC_1, VINDC2: DC input
EN_HGA, EN_HGB: Enable high gain
EN_LGA, EN_LGB: Enable low gain
VOFFA, VOFFB: Channel Offset
VCML_AB:
Power supply:
GND: GND
AVCC-2V5:
AVCC+2V5:
VREF2V5_SC:
AVCC3V3_AB:
Output:
VOUTA, VOUTB:
OSC Input stage: Electronic Explorer
AC und DC Input unterscheiden sich nur durch C1, der den Gleichanteil blockt.
Für ein frequenzunabhängiges Teilerverhältnis werden dann C2..C5 benötigt.
C5 ist eine einstellbare Kapazität und dient dem Abgleich, dem
frequenzunabhängigen Teilerverhältnis.
Neben DACs für die Spannungen Vref1,2 und AWG1,2 werden DACs zur Einstellung von Offsets der
Signalgeneratoren (DAC7565PW) und der Oszilloskopkanäle benötigt (DAC7552RGT).
Weiterhin wird eine Referenzspannung (REF30250BZ) und eine
Ausgangsstufe (OPA2355, THS4021DGN) realisiert.
Oszilloskopbild
Auflösung, kleinste Schrittweite
Formatfüllendes Bild
Digitalisierung beim Zoom
Das oberste Bild zeigt das gleiche Sinussignal mit drei verschiedenen
vertikalen Einstellungen für 3 Kanäle (C1, C2, C3).
Das mittlere Bild zeigt die zugehörige FFT.
Man sollte immer ein formatfüllendes Bild am Oszilloskop haben (C2 Blaue Kurve).
Dabei darf man nicht Oben oder Unten abschneiden (C3 rote Kurve).
Beim Abschneiden werden die gemessenen Werte (Amplitude) falsch und in
der FFT kann man Harmonische sehen.
Wird das Sinussignal sehr klein dargestellt (C1 gelbe Kurve), verliert man
Genauigkeit bei den Messwerten und in der FFT steigt der Rauschpegel.
Das untere Bild zeigt ein erzeugtes Rechtecksignal mit 1mV.
Der Hintergund ist leicht orange, da die ursprünglichen Messwerte sehr
viel Rauschen haben. Die fette orange Linie entsteht bei der Mittelwertbildung
über viele Messpunkte. Der Analog-Digital-Wandler arbeitet mit einer
hohen festen Frequenz (40 MHz, 25ns) und kann bei niedriger Zeitbasis
viele Messpunkte mitteln.
Messzeit: 5 ms mit erfassten 8000 Messpunkten von denen bei der
Bildschirmauflösung maximal 1920 dargestellt werden können.
Tatsächliche Anzahl der Messpunkte: Nmess = 5 ms/ 25 ns = 200 000
Es können also 100 Werte gemittelt werden, um die Messgenauigkeit zu verbessern.
Man sieht auch die Quantisierungsstufen von ca. 0.25 mV.
Oszilloskop: High Gain, Low Gain
0 V, 1.2 V, -1.2 V, 10 V, -10 V,
0 V, 0.2 V, -0.2 V, 10 V, -10 V
Bei der Kalibrierung werden Spannungsgeneratoren verwendet oder
nur die Parameter der Rechenformeln (Software) abgespeichert.
Dabei können Offset und Gain Error ausgeglichen werden.
Über die Zeit kann sich auf Grund von Alterungseffekten der Bauteile die
notwendigen Kalibrierungsparameter ändern.
Eine Kalibrierung sollte regelmäßig von zertifizierten Prüfstellen durchgeführt werden.
Power supply
VREF
Vref Driver RC 45580
PRG18BB221: 220 Ω Thermistor
Programmable power supply
VCC+12V_USR_ANA to OUT_VCCPROG+: TPS54300DA (VVS+, VCS+, VSNS_PROG+)
VCC+12V_USR_DIGI to OUT_VCC5/3V3: TPS5420DDA (VSNS5/3V3, FSEL5/3V3)
VCC+12V_USR_ANA to OUT_VCCPROG-: TPS54300DA (VVS-, VCS-, VSNS_PROG-, EN_PROG-, VCC+3V3_USR)
Internal Voltages
VCC+12V to VCC3V3: TPS54356PWP
VCC3V3 to VCC1V2: TPS54373PWP
VCC+12V_ANA to AVCC3V3 (_AB, _CD, _E): TPS62110RSA
AVCC3V3 to AVCC+2V5 (_A.._E):TPS73625
VCC3V3 to VCC2V5:TPS73625
VCC+12V to VCC-12V (-ANA, USR_DIGI, _USR_ANA): TPS5430DDA
VCC+12V to AVCC-2V5 (-2V5_A..E): TPS5430DDA
VCC+12V_USR_ANA to VCC+3V3_USR: TPS34063ADRJ
VCC+12V_USR_ANA to VCC+5V0_PROG-: TPS34063ADRJ
Die Spannungsversorgung zeigt eine Baumstruktur mit Filtern und Spannungsreglern.
Die Baumstruktur stellt sicher, dass es möglichst wenig Störungen von einem Verbraucher an
das restliche System gibt.
Hier wird die Schaltung (Filter, TPS..) der Netzwerkname (VCC+12V_ANA,..) und
die zugehörigen Bauteile (Opamp, FPGA) in den Zellen der Tabelle genannt.
Dem Datenblatt entnimmt man die Eigenschaften des Datenwandlers.
Hier stehen 2 DAC Kanäle zur Verfügung, die mit 4 Steuerleitungen programmiert werden.
PMOD ADC AD2
Digilent:
PMOD AD2 20.-
Analog devices
AD7991 4 channel, I2C, 1us conversion time, 12-bit; 4.- Euro